Wie ich mich mit dem Patchwork-Virus infizierte

 

Ich wuchs quasi neben der Nähmaschine meiner Mutter auf und lernte so schon in jungen Jahren damit umzugehen. Meine ersten Projekte waren Puppenkleidchen, später ein Tanzkurskleid und irgendwann die ganze Garderobe, Gardinen und Tischdecken. Meine Kinder bekamen selbst genähte Taufkleidchen und später Krabbelhosen, Jeanshosen, Kleider, Röcke, Jacken und Mäntel….

Irgendwann wurde die Zeit an der Nähmaschine immer knapper und sie wurde nur noch für Reparaturarbeiten an zerrissener Kinderkleidung oder zu langen Hosenbeinen eingesetzt - drei Minis, ein Haushalt und ein Vollzeitjob forderten ihren Tribut. Als die Minis erwachsen wurden und nach und nach ausflogen, setzte ich mich wieder öfter an die Maschine und entdeckte eine neue Leidenschaft: Patchwork! Nach den ersten kleinen Projekten wie Tischset und Kissenbezug ging’s gleich los mit einem Quilt. „A Quilt For My Daughter“ – mein Erstlingswerk – und wie der Name schon sagt, habe ich ihn für meine Tochter gemacht. Danach war ich infiziert: Patchwork-Virus!

Meine Werke sind hier auf den Seiten zu sehen. Viel Spaß beim Stöbern in meinem Flickensalat.